Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht - LNB

Was ist Osteopressur

Die Osteopressur ist die manualtherapeutische Technik der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht. Bisher wird sie weder in der medizinischen Ausbildung, noch in der Ausbildung der Physio- oder Manualtherapeuten gelehrt. Das liegt daran, dass sie erst seit 2008 unterrichtet wird. Absolventen äußern die Meinung, dass sie aufgrund ihrer bislang nicht für möglich gehaltenen Wirksamkeit andere manuelle Techniken oder auch Schmerztherapien sehr gut ergänzt und allenfalls einige sogar ersetzen wird.

 

Die Wirksamkeit der Osteopressur

Seit 2008 sind schon über 4.000 Therapeuten in der LNB Schmerztherapie ausgebildet worden. Diese große Nachfrage liegt an der sehr hohen und schnellen Wirksamkeit der Osteopressur. Mit völlig natürlichen physiologischen Beeinflussungen an speziellen, von LNB definierten, „Alarmschmerzrezeptoren“ (interstitiellen Rezeptoren an der Knochenhaut und im Knochen) sorgt sie für eine Normalisierung der Spannungszustände von muskulären und faszialen Strukturen. Dadurch kann bei etwa 90 Prozent (!) der heute am häufigsten auftretenden Schmerzzustände schon in der ersten Behandlung eine massive Reduzierung des Schmerzes erreicht werden.
Die Erklärung für diese extrem hohe Wirksamkeit ist die Entdeckung des so genannten „Alarmschmerzes“. Liebscher & Bracht erforschen seit 1986 dieses Phänomen. Sie wiesen nach, dass ein im Gehirn geschaltetes Alarmschmerzprogramm, das rein funktionell reagiert, über 90 Prozent der Schmerzen weitgehend unabhängig von Schädigungen der Struktur (Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenose usw.) auslöst. Dadurch erwiesen sich die meisten Schmerzen als Alarmschmerzen.

 

Die Anwendungsmöglichkeiten

Deswegen ist die Osteopressur für so gut wie alle Schmerzen am Körper des Patienten geeignet. Auch und gerade bei chronischen Schmerzen, fehlinterpretierten Nerven- oder Gelenkentzündungen, Migräne, Fibromyalgie und bei mit herkömmlichen Methoden austherapierten Schmerzpatienten entfaltet sie gute bis hervorragende Therapieergebnisse. Da die schädigenden muskulär-faszialen Spannungszustände, die in der Behandlung gelöscht werden vom individuellen Bewegungsprofil des Patienten immer wieder reprogrammiert werden und letztendlich die Verkürzung der gesamten beteiligten Struktur der hauptsächliche schmerzverursachende Faktor ist, kommt zur Osteopressur schon ab der ersten Behandlung ein eigens dafür entwickeltes muskulär-fasziales Übungsprogramm - so genannte therapeutische Engpassdehnungen - zum Einsatz. Diese normalisieren fortlaufend die Spannungszustände und lösen entstandene Verkürzungen auf. Dadurch werden die Therapieergebnisse nachhaltig sichert.

 

Die Kosten

Die spezielle Anamneseerhebung und die weiterführende Therapieplanung erfolgt im Rahmen der ärztlichen Erstkonsultation und wird gemäss TARMED im Rahmen der obligatorischen Grundversicherung abgerechnet.

Die Behandlungslektion umfasst neben den manualtherapeutischen Techniken der Osteopressur auch die Instruktion der jeweils nötigen Engpassdehnungen und wird als Nichtpflichtleistung der obligatorischen Krankenversicherung von dieser nicht vergütet.
Es erfolgt deshalb neben der Konsultationsverrechnung via KVG die Verrechnung einer Sitzungspauschale von CHF 50.— in separater Rechnungsstellung via VVG. Diese Kosten können allenfalls von Ihrer Zusatzversicherung anteilig übernommen werden.

Kontakt

Praxis am Kronenplatz
Hauptgasse 67
4500 Solothurn

T 032 622 00 50
F 032 622 00 51

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